Clínica Universidad de Navarra

Laminektomie im lendenwirbelbereich

DEFINITION:

Die Laminektomie ist die operative Entfernung des hinteren Wirbelbogens. Damit wird der durch eine Verletzung, einen Bandscheibenvorfall, eine Rückenmarkstenose oder einen Tumor  verursachte Druck auf die Wirbelsäulennerven und das Rückenmark verringert. 

BESCHREIBUNG:

Der Eingriff erfolgt über einen Einschnitt im Lendenwirbelbereich, durch den der Chirurg den Wirbelbogen, d.h. den hinteren Teil des Wirbelkörpers, der auf den Nerv drückt, entfernt. 

Der Eingriff kann unter Vollnarkose oder mit Spinalanästhesie durchgeführt werden und erfordert einen Krankenhausaufenthalt von ungefähr drei Tagen nach der Operation. 

VOR DER OPERATION:

Der Patient muss sich einer Voruntersuchung zur Bewertung seines Falles und der konkreten Bedingungen des Eingriffs unterziehen.  
Die Patienten müssen sich darüber hinaus einer präoperativen Untersuchung unterziehen, die eine Blutuntersuchung, ein Elektrokardiogramm, usw. einschließt.   
Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt. 

NACH DEM EINGRIFF:

Die Patienten müssen eine zeitlang ein Lendenstützkorsett und Kompressionsstrümpfe tragen.   

Die Patienten müssen jeden Tag ein wenig umhergehen und längeres Sitzen oder Stillstehen vermeiden. Sie müssen sich sehr vorsichtig bewegen, um den Eingriffsbereich und die Wunde nicht zu schädigen. Anfänglich sollten Tätigkeiten wie Autofahren, sich bücken oder Treppensteigen vermieden werden.   

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