Clínica Universidad de Navarra

Magenspiegelung zu diagnosezwecken

DEFINITION:

Die Magenspiegelung ist eine Untersuchung, die zu Diagnosezwecken durchgeführt wird und es ermöglicht, den oberen Teil des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm) optisch zu prüfen, um eventuelle Störungen oder Erkrankungen festzustellen oder therapeutische Verfahren durchzuführen.    

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Die Magenspiegelung wird mit einem Gerät vorgenommen, das als Endoskop bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um eine flexible Sonde, die mit Beleuchtung und einer kleinen Kamera am Ende des Rohres ausgestattet ist. 

Das Endoskop wird über den Mund bis in den Magen und Zwölffingerdarm geschoben, um mögliche Anomalien festzustellen. Bei der Untersuchung können auch Gewebeproben entnommen werden (Biopsie). 

Es handelt sich um eine nicht schmerzhafte Untersuchung, doch wird dem Patienten gewöhnlich ein entspannungsförderndes Madikament verabreicht. Die Untersuchung dauert nicht länger als 5 Minuten und wird mit Beruhigung des Patienten durchgeführt. 

Eine Magenspiegelung kann zu Diagnose- oder Behandlungszwecken durchgeführt werden, da während dieses Vorgangs auch sklerosierende Substanzen benutzt und verschiedene Elemente entfernt werden können.    

VOR DEM EINGRIFF:

Der Magen muss vollkommen leer sein, daher hat der Patient nüchtern zur Untersuchung zu erscheinen. Vor der Magenspiegelung darf auch nicht geraucht werden.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt. 

NACH DEM EINGRIFF:

Einige Minuten nach dem Eingriff kann der Patient bereits wieder zu seinen gewohnten Tätigkeiten zurückkehren und normal essen und trinken. 

 

 

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