Clínica Universidad de Navarra

Mastopexie

DEFINITION:

Als Mastopexie wird die operative Bruststraffung bezeichnet. Dabei werden die Brüste angehoben und die Position der Brustwarze korrigiert, um ein jüngeres knackiges Aussehen zu erzielen. Die Operation kann je nach den Wünschen der Patientin und der vorhandenen Menge an Brustgewebe mit oder ohne Prothese durchgeführt werden.

Oft wird sie zum Ausgleich des Verlustes an Umfang oder zur Korrektur der Hängebrust infolge des Alterungsprozesses oder nach der Schwangerschaft, Stillzeit bzw. nach starkem Gewichtsverlust durchgeführt. Auch nach der Operation kann die Frau stillen und sich jeder Art von Röntgenuntersuchungen unterziehen. 

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Bei der Operation wird die überschüssige Haut der Brust entfernt, um die Menge an den tatsächlichen Umfang der Brust anzupassen. In einigen Fällen wird auch eine Prothese eingesetzt, um einen größeren Umfang zu erzielen. Die Operation kann in Fällen von zu großen Brüsten aber auch mit einer Brustverkleinerung kombiniert werden. 

Die Mastopexie wird gewöhnlich bei örtlicher Betäubung und mit Beruhigung der Patientin durchgeführt, in einigen Fällen auch unter Vollnarkose. Der Eingriff dauert 2 bis 3 Stunden. Danach muss die Patientin 24 Stunden im Krankenhaus bleiben. Vom Eingriff bleiben kaum Narben zurück, mit Ausnahme einer kreisrunden Narbe um den Brustwarzenvorhof. 

VOR DER OPERATION:

Die Patientin muss sich einer Voruntersuchung unterziehen, bei welcher der Körperbau bewertet und entschieden wird, welche Größe und Form der Brust gegeben werden soll, beziehungsweise ob Implantate notwendig sind. 

Die Patienten müssen sich darüber hinaus einer präoperativen Untersuchung unterziehen, die eine Blutuntersuchung, ein Elektrokardiogramm, usw. einschließt.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt.  

NACH DEM EINGRIFF:

In den ersten drei Tagen nach dem Eingriff muss die Patientin einen festen Kompressionsverband tragen. Während des darauffolgenden Monats muss ein besonderer Sportbüsenhalter benutzt werden, der auch beim Schlafen zu tragen ist.   

In den ersten Tagen nach der Operation sollten keine größeren Anstrengungen unternommen und plötzliche Bewegungen der Arme vermieden werden. Es ist empfehlenswert, für 10 bis 20 Tage und je nach der von der Patientin verrichteten Arbeit Ruhe zu halten. 

 

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