Clínica Universidad de Navarra

Tränenwegsstenose (laser-chirurgie)

DEFINITION:

Bei der Tränenwegsstenose handelt es sich um eine Operation zur Behebung eines Tränenkanalverschlusses. Sie erfolgt über die Nase und an dem Eingriff sind Fachärzte der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und der Augenheilkunde beteiligt.   

Die Tränenwegsstenose kann von außen oder von innen mit einem durch den Kanal geführten Diodenlaser durchgeführt werden. 

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Die Tränenwegsstenose wird ambulant und bei örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei wird der Tränenkanal eröffnet, damit die Tränenflüssigkeit von den Tränenpunkten des Auges zur Nase fließen kann, ohne durch vorhandene Hindernisse aufgehalten zu werden.    

Beim Eingriff unter Verwendung des Lasers kann der Tränenkanal korrigiert werden, ohne zu diesem Zweck Einschnitte in die Haut vornehmen zu müssen. Aus diesem Grund ist eine schnellere Heilung möglich und äußere Narben können verhindert werden. 

VOR DER OPERATION:

Die Patienten müssen sich einer augenärztlichen Untersuchung unterziehen. Auch die Augenlider und der Bereich um die Augen muss untersucht werden, um den konkreten Fall bewerten zu können.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt.  

NACH DEM EINGRIFF:

Die Patienten können in den ersten Tagen unter Schmerzen in der Nasenhöhle und im Augenbereich leiden. Es können auch Hämatome im Gesicht auftreten, wenn die Operation von außen durchgeführt wurde, doch werden diese in den darauffolgenden Tagen vom Körper absorbiert. Wird die Operation mit dem Laser durchgeführt, so treten gewöhnlich keine Hämatome in Erscheinung. 

Bei allen Patienten wird eine Sonde durch den Tränenkanal angelegt. Daher sollten Behandlungen und Wundversorgungsmaßnahmen in der Klinik und in Anwesenheit des Hals-Nasen-Ohren-Arztes vorgenommen werden.  

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