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CHIP Hospital Málaga

Complejo Hospitalario Integral Privado CHIP

Herzklappenchirurgie ohne extrakorporaler zirkulation

DEFINITION:

Die vier Herzklappen öffnen und schließen sich, um das vom Herz gepumpte Blut durchfließen zu lassen. Das Blut fließt immer in dieselbe Richtung.   

Öffnen sich die Klappen nicht mehr ganz (Stenose), so kann keine ausreichende Menge Blut mehr durchfließen. Es kann auch vorkommen, dass sich die Klappen nicht richtig schließen (Insuffizienz). Dann kommt es zu einem Rückfluss des Blutes, das daher nicht richtig zu den Organen gelangt. In beiden Fällen kommt es zu einer Überlastung des Herzens, die schwere Erkrankungen verursachen kann, wie etwa einen Herzinfarkt. Aus diesem Grund ist es notwendig eine Operation zur Behebung der Störung und zum Ersatz der Herzklappe durchzuführen. 

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Es gibt mehrere Techniken zur Behebung von Herzklappenstörungen, die je nach dem vorliegenden Defekt eingesetzt werden. Ist die Herzklappe zu stark geschädigt, so muss sie ersetzt werden.   

Für diesen Fall stehen 2 Arten von Ersatzklappen zur Verfügung: die mechanischen, die aus künstlichen Materialien hergestellt werden und die biologischen, die aus menschlichem oder tierischem Gewebe bestehen. Werden mechanische Klappen eingesetzt, so muss der Patient Gerinnungshemmer einnehmen, aber sie sind beständiger und haben eine längere Lebensdauer als die biologischen, die ca. alle 15 Jahre ausgetauscht werden müssen.

Die chirurgische Operation zur Rekonstruktion oder zum Ersatz der Herzklappen kann mit oder ohne extrakorporale Zirkulation durchgeführt werden. In beiden Fällen erfolgt der Eingriff unter Vollnarkose und dauert ungefähr drei bis vier Stunden.

Der Eingriff mit extrakorporaler Zirkulation erfolgt über einen Einschnitt entlang der Mittellinie des Brustkorbes und bei schlagendem Herzen. Der Chirurg benutzt ein Klammersystem zur Fixierung der Koronararterien. Bei diesem Eingriff muss das Herz oder die Aorta eröffnet werden. Man nennt sie deshalb eine Operation „am offenen Herzen“.

VOR DER OPERATION:

Der Patient muss sich einer Voruntersuchung zur Bewertung seines Falles und der konkreten Bedingungen des Eingriffs unterziehen.  

Die Patienten müssen sich darüber hinaus einer präoperativen Untersuchung unterziehen, die eine Blutuntersuchung, ein Elektrokardiogramm, usw. einschließt.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt. 

NACH DEM EINGRIFF:

Die Patienten verbleiben zunächst ca. zwei Tage auf der Intensivstation und müssen dann noch weitere 4 bis 6 Tage im Krankenhaus verbringen.   

Es wird empfohlen, in einer der medizinischen Facheinrichtungen von Spaincares einem Herz-Lungen-Rehabilitationsprogramm zu folgen, um die Genesung zu beschleunigen. 

Während der ersten vier Wochen müssen plötzliche Bewegungen mit den Armen und das Heben schwereR Gegenstände vermieden werden. Nach dem ersten Monat können die gewohnten Tätigkeiten und die berufliche Arbeit allmählich wieder aufgenommen werden.

 

32 500,00 €