Hospital Mediterráneo

Cholezystektomie (offene operation)

DEFINITION:

Bei der Cholezystektomie handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Entfernung einer erkrankten Gallenblase. Gewöhnlich wird sie durchgeführt, wenn Gallensteine vorhanden sind und die Gallenwege verlegen, um die Entstehung von Leberschäden zu verhindern. Die Cholezystektomie kann in Form der offenen Chirurgie oder laparoskopisch erfolgen. 

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

In beiden Fällen wird unter Vollnarkose operiert. Der Eingriff dauert ungefähr eine Stunde. 

Bei der laparoskopischen Cholezystektomie werden nur kleine Einschnitte vorgenommen und die Operation erfordert einen Krankenhausaufenthalt von höchstens einem Tag.   

Bei der Cholezystektomie im traditionellen Verfahren ist ein größerer Einschnitt erforderlich, um die Gallenblase zu entfernen. Die Patienten müssen nach diesem Eingriff mehrere Tage im Krankenhaus bleiben. 

VOR DER OPERATION:

Der Patient muss sich einer Voruntersuchung zur Bewertung seines Falles und der konkreten Bedingungen des Eingriffs unterziehen.  

Die Patienten müssen sich darüber hinaus einer präoperativen Untersuchung unterziehen, die eine Blutuntersuchung, ein Elektrokardiogramm, usw. einschließt.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt. 

NACH DEM EINGRIFF:

Nach der Operation müssen die Patienten eine besondere Diät auf Grundlage von Flüssigkeiten und leichter Kost befolgen, die drei bis vier Wochen einzuhalten ist.  

In den ersten Tagen können die Patienten unter Übelkeit und Unwohlbefinden leiden. Daher ist in dieser Zeit Ruhe zu empfehlen.   

Allmählich kann der Patient zu normaler Nahrung zurückkehren und seine gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen.   

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