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hospital mediterraneo

Hospital Mediterráneo

Magenballon (vollständiges verfahren)

DEFINITION:

Beim Magenballon handelt es sich um einen nicht-operativen Eingriff, mit dem eine Gewichtsabnahme erzielt werden soll. Zu diesem Zweck wird für einen bestimmten Zeitraum ein Ballon in den Magen eingeführt, um seine Aufnahmekapazität zu senken. Der Ballon vermittelt dem Patienten ein ständiges Sättigungsgefühl. Dennoch ist eine Diät einzuhalten und es müssen angemessene Ernährungsgewohnheiten angenommen werden, um zu verhindern, dass der Patient nach der Entfernung des Ballons wieder an Gewicht gewinnt.  

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Der Ballon wird in leerem Zustand mit Hilfe eines Edoskops über den Mund eingeführt. Befindet er sich einmal im Magen, so wird er mit 400 bis 700cc einer sterilen Lösung gefüllt. 

Der Ballon kann für bis zu 6 Monaten im Magen verbleiben. Dann muss er entleert und mit einem Gastroskop wieder aus dem Magen entfernt werden.   

Der Eingriff erfolgt mit Beruhigung des Patienten und im Operationsraum. Er dauert ungefähr eine Stunde und erfordert keinen Krankenhausaufenthalt. 

VOR DER OPERATION:

Der Patient muss sich einer Voruntersuchung zur Bewertung seines Falles und der konkreten Bedingungen des Eingriffs unterziehen.  

Die Patienten müssen sich darüber hinaus einer präoperativen Untersuchung unterziehen, die eine Blutuntersuchung, ein Elektrokardiogramm, usw. einschließt.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt. 

NACH DEM EINGRIFF:

Die Patienten können das Krankenhaus einige Stunden nach dem Eingriff wieder verlassen. Am nächsten Tag können sie Flüssigkeiten zu sich nehmen und müssen in der Folgezeit die ihnen verordnete Diät befolgen. 

Einige Patienten leiden in den ersten Tagen an Gastritis und Übelkeit.   

 

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