Hospital San Rafael

Herzkatheterisierung

DEFINITION:

Bei der Herzkatheterisierung handelt es sich um eine invasive Untersuchungsmethode zu Diagnosezwecken, anhand der Obstruktionen oder Verengungen (Stenosen) der Koronararterien festgestellt werden können.   

Sie gibt Aufschluss über die Funktion des Herzens, die Herzklappen und die Koronararterien und ist eine nützliche Maßnahme zur Vorsorge und zur Behandlung von Infarkten und der Angina pectoris.   

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Bei der Herzkatheterisierung wird ein Katheter in eine Arterie eingeführt, meist in die Speichenarterie (durch Punktierung am Handgelenk) oder in die Oberschenkelarterie (durch Punktierung an der Leiste). Der Katheter wird bis zum Herzen geführt. Es wird Kontrastmittel injiziert, um die Herzhöhlen, die Funktion der Gefäße, usw., besser betrachten zu können. 

Die Kerzkatheterisierung wird im Operationsraum bei örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ca. 45-60 Minuten. 

VOR DEM EINGRIFF:

Obwohl es sich um eine Untersuchung zu Diagnosezwecken handelt, sind vor dem Eingrif ähnliche Maßnahmen wie vor einer Operation zu treffen.   

Der Patient muss sich einer Voruntersuchung zur Bewertung seines Falles und der konkreten Bedingungen des Eingriffs unterziehen.  

Die Patienten müssen sich darüber hinaus einer präoperativen Untersuchung unterziehen, die eine Blutuntersuchung, ein Elektrokardiogramm, usw. einschließt.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt. 

NACH DEM EINGRIFF:

Wurde die Katheterisierung durch die Oberschenkelarterie vorgenommen, so muss der Patient 12 Stunden lang mit hochgelagertem Bein Bettruhe wahren. 

Plötzliche Bewegungen und größere Anstrengungen müssen im Zeitraum von 48 Stunden nach dem Eingriff vermieden werden. 

 

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