Hospital San Rafael

Operative brustvergrösserung

DEFINITION:

Mit der operativen Brustvergrößerung wird der Umfang der Brust vergrößert und ihre Form verbessert. Zu diesem Zweck kommt eine Prothese zum Einsatz.   

Es handelt sich dabei um einen der häufigsten Eingriffe im Bereich der ästhetischen Chirurgie, der in jenen Fällen angezeigt ist, in denen die Brüste ungenügend entwickelt sind, starke Größenunterschiede voneinander aufweisen oder im Laufe der Jahre, nach dem Stillen, nach starkem Verlust von Körpergewicht oder infolge einer Brustathropie nach der Entbindung und Stillzeit stark an Substanz verloren haben.      

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Bei diesem Eingriff wird eine Prothese in die Brust eingesetzt. Diese kann vom unteren Rand des Brustwarzenvorhofs, von der Axel oder von der Brustfalte her eingeführt werden. Die letztgenannte Möglichkeit ist besonders empfehlenswert, da die Brust auf diese Weise ein besonders natürliches Aussehen erlangt und die Prothese gut vor Stößen geschützt ist. Der Eingriff dauert ca. eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Patientinnen müssen danach 24 Stunden im Krankenhaus verbleiben. 

VOR DER OPERATION:

Die Patientinnen müssen sich einer Voruntersuchung unterziehen, bei welcher der Körperbau und die Hautqualität bewertet werden. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse wird über die Größe, Position und Ausrichtung der Implantate entschieden. 

Die Patienten müssen sich darüber hinaus einer präoperativen Untersuchung unterziehen, die eine Blutuntersuchung, ein Elektrokardiogramm, usw. einschließt.   

Sollten Sie an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Arzneimittel einnehmen, so müssen Sie dies dem Chirurgen vor dem Eingriff  mitteilen, vor allem wenn es sich um Gerinnungshemmer handelt.  

NACH DEM EINGRIFF:

In den ersten Tagen nach der Operation müssen die Patientinnen einen festen Kompressionsverband tragen. Während des darauffolgenden Monats muss ein Sportbüstenhalter getragen werden, der die Prothese stützt und das Auftreten von Seromen und Hämatomen verhindert.   

In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollten stärkere Anstrengungen und plötzliche Bewegungen der Arme vermieden werden. Ab der ersten Woche nach der Operation sind Lymphdrainagen empfehlenswert. 

 

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