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Anillos intracorneales

Intrastromales corneales ringsegment

DEFINITION:

Bei dieser Technik werden ein oder zwei halbkreisförmige Segmente im chirurgischen Verfahren in die Hornhaut eingepflanzt. Sie dienen zur Glättung der mittleren Hornhaut und tragen so zur Verbesserung des Sehvermögens bei.    

Dieser Eingriff ist in zwei Fällen angezeigt: Beim pathologischen Keratokonus oder zur chirugischen Behebung von Refraktionsstörungen. 

Intrastromale corneale Ringsegmente können wieder entfernt oder ausgetauscht werden und sie können in vielen Fällen eine Hornhauttransplantation vermeiden oder aufschieben. 

BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS:

Die intracornealen oder intrastromalen Ringe sind kleine halbkreisförmige Segmente, die ins Hornhautinnere eingesetzt werden. In technisch fortschrittlichen Kliniken werden die Einschnitte in die Hornhaut mit einem Femtosekundenlaser vorgenommen. Der Eingriff ist schmerzfrei und wird mit topischer Anästhesie durchgeführt. 

VOR DER OPERATION:

Die Patienten müssen sich einer Voruntersuchung und spezifischen Tests mit Messungen und Berechnungen unterziehen. Der Chirurg wird ihnen auch Augentropfen verordnen, die in den Tagen vor der Operation anzuwenden sind.

Sollte der Patient an einer chronischen Krankheit leiden oder gewohnheitsmäßig Gerinnungshemmer einnehmen, so hat er den Chirurgen davon in Kenntnis zu setzen, damit ihm dieser die notwendigen Anweisungen erteilen kann.

NACH DEM EINGRIFF:

Die Patienten können ein Woche nach der Operation ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen. Der Chirurg wird ihnen die anzuwendenden Arzneimittel verordnen. Es wird empfohlen, die Augen vor dem Sonnenlicht zu schützen und keinen Sport zu treiben, bis der Chirurg die Erlaubnis dazu erteilt und den Patienten gesundschreibt. 

 

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