Urologie

  • Behebung der beidseitigen hydrozele

    DEFINITION: Unter Hydrozele oder Wasserbruch wird die Ansammlung von Flüssigkeit im Skrotalfach um einen oder beiden Hoden verstanden, die operativ behoben werden kann. Bei der Hydrozele handelt es sich um ein häufig auftretendes Leiden, das sowohl bei Neugeborenen als auch bei älteren Männern in Erscheinung tritt. Bei Babys bildet sie sich allerdings meist von selbst wieder zurück. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Die operative Behebung der Hydrozele erfolgt gewöhnlich unter Vollnarkose. Daher sollte der Patient die darauffolgende Nacht im Krankenhaus verbringen. Dies ist jedoch nicht immer...
  • Behebung eines beidseitigen hodenhochstandes

    DEFINITION: Bei der Orchidopexie handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Korrektur einer Lageanomalie des Hodens und der Fixierung desselben im Hodensack. Der Hodenhochstand ist nicht zu verwechseln mit dem sogenannten Wanderhoden. In diesem Fall ist die Lage des Hodens veränderlich. Dieser wandert abwechselnd in den Leistenkanal und in den Hodensack. Ein Wanderhoden muss normalerweise nicht operativ behoben werden. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Dieser Eingriff kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern durchgeführt werden. In den meisten Fällen von Babys mit Hodenhochstand...
  • Einseitige varikozelenresektion

    DEFINITION: Bei diesem Eingriff wird die Erweiterung von Venen entlang des Samenstranges operativ behoben, wenn diese Erweiterung den korrekten Blutdurchfluss behindert. Diese Störung tritt meist im Alter von 15 bis 25 Jahren und besonders häufig linksseitig auf. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Die Varikozelenresektion wird gewöhnlich ambulant mittels eines Einschnitts in den Bauch durchgeführt. Diese Störung kann anhand einer Embolisation behoben werden, die einen viel kleineren Einschnitt erfordert. Die Operation kann auch laparoskopisch durchgeführt werden. VOR DER OPERATION: Der Patient muss...
  • Transurethrale resektion (tur) von prostatagewebe mittels laser

    DEFINITION: Bei der transurethralen Resektion (TUR) handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie oder Prostataadenoms, das infolge eines gutartigen Tumors auftritt, die Harnröhre verengt und die Ausscheidung des Urins behindert. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Meist wird die Operation unter Anwendung der Periduralanästhesie, manchmal jedoch auch unter Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff dauert je nach Größe der Prostata ca. 30 bis 60 Minuten. Die Patienten müssen nach der Operation 3 bis 6 Tage im Krankenhaus bleiben. Von dem Eingriff bleiben...
  • Laparoskopische radikale prostatektomie (LRPE)

    DEFINITION: Die laparoskopische radikale Prostatektomie ist zur Entfernung von Prostatatumoren, die sich im Inneren der Drüse befinden, angezeigt. Bei der Operation werden die gesamte Prostata, die Samenbläschen und die Lymphganglien entfernt. Da es sich um einen laparoskopischen Eingriff handelt, können Narben sowie Risiken und Beschwerden nach der Operation stark verringert werden. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Für die laparoskopische radikale Prostatektomie werden 5 kleine Einschnitte in den Bauch vorgenommen, die gerade groß genug sind, um die Prostata, die Samenbläschen und die...
  • Radikale prostatektomie (Da Vinci Robot)

    Die radikale Prostatektomie ist zur Entfernung von Prostatatumoren, die sich im Inneren der Drüse befinden, angezeigt. Bei der Operation werden die gesamte Prostata, die Samenbläschen und die Lymphganglien entfernt.
  • Vasektomie

    DEFINITION: Bei der Vasektomie werden die Samenleiter durchtrennt, um zu vermeiden, dass die Spermien aus den Hoden in die Samenflüssigkeit gelangen. Die Vasektomie ist eine Maßnahme zur dauerhaften Empfängnisverhütung und kann nur durch einen komplexeren chirurgischen Eingriff rückgängig gemacht werden. Diese Rückoperation wird als Vasovastomie bezeichnet. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Die Vasektomie kann als Operation mit oder ohne Skalpell durchgeführt werden. Im ersten Fall nimmt der Chirurg zwei kleine Einschnitte im oberen Teil des Hodensacks vor, durch die er die Ligatur der Samenleiter...
  • Refertilisierungsoperation nach der vasektmoie (Vasovastomie)

    DEFINITION: Die Vasovastomie ist ein chirurgischer Eingriff, der eine Vasektomie rückgängig macht. Dabei wird die Verbindung der Samenleiter, an denen zuvor eine Ligatur vorgenommen wurde, wiederhergestellt, um den Durchfluss der Spermien von den Hoden zur Samenflüssigkeit neuerlich zu ermöglichen. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Bei dieser Operation handelt es sich um einen technisch sehr schwierigen Eingriff. Der Erfolg hängt größtenteils von der Geschicklichkeit des Chirurgen ab. Für das Vernähen der Samenleiter muss unbedingt ein Operationsmikroskop zu Hilfe genommen werden. Auch die Zeit,...
  • Laparoskopische nephrektomie

    DEFINITION: Eine Nephrektomie ist die operative Entfernung eines Teils der Niere (partielle Nephrektomie), der ganzen Niere (einfache Nephrektomie) oder der Niere, der Lymphknoten in der anschließenden Region und der Nebenniere (radikale Nephrektomie). BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Bei einer Nephrektomie trennt der Chirurg die Harnleiter und Blutgefäße durch und entfernt dann die Niere. Der Eingriff kann anhand des offenen Operationsverfahrens oder durch Laparoskopie erfolgen. Beim offenen Operationsverfahren wird ein Einschnitt an der Seite oder an der Oberseite des Bauches vorgenommen,...
  • Extrakorporale stosswellenlithotripsie

    DEFINITION: Die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie ist ein ärztliches Verfahren, mit dem Harnsteine in der Niere, Blase oder im Harnleiter zertrümmert werden sollen. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Die Patienten legen sich auf eine wasserhaltige Oberfläche und werden sodann den Stoßwellen ausgesetzt, welche die Harnsteine zertrümmern. Nach der Behandlung werden die Bruchstücke mit dem Urin ausgeschieden. Die Behandlung dauert im Normalfall höchstens eine Stunde und erfordert keinen Krankenhausaufenthalt. Der Eingriff kann unter Vollnarkose oder bei örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Nur...
  • Penisprothese

    DEFINITION: Penisprothesen werden zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt und kommen in jenen Fällen zur Anwendung, in denen sich die Behandlung mit chemischen Stoffen als unwirksam erwiesen hat. BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS: Die Prothese wird je nach der gewählten Prothesenart durch einen Einschnitt am Ansatz des Penis, am Penisschaft oder am Hodensack in die Schwellkörper eingeführt. Der Eingriff dauert ca. 45 Minuten und wird bei örtlicher Betäubung durchgeführt. Gewöhnlich ist im Anschluss an die Operation kein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Es gibt zwei Arten von...